Heimerls Gipfelstürmer

 Ausflug zur Zugspitze am 26./27. Juli 2019


Schon früh um vier Uhr ist der Bus bestellt zum Treffpunkt am Firmengelände in Schönthal. Schließlich will es nach intensiver Vorbereitungszeit der Zufall so, dass wir an einem der heißesten Tage – in Schönthal ging’s im Tagesverlauf über 35° hinaus – auf den Weg machen, den höchsten Berg Deutschlands zu erklimmen.

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Kurz vor neun sind wir dann als 35-köpfige Heimerl-Truppe, mit reichlich Proviant, professioneller Ausstattung und letztem Coaching durch den Chef-Scout Erich Dirscherl startklar an der Skischanze in Garmisch-Partenkirchen. Und schon geht’s rein in die berühmte Partnachklamm und immer an der rauschenden Partnach entlang, was doch gleich etwas Abkühlung bringt, hinauf bis zum Graseck. Hier trennt sich die Expedition. Während 11 Teilnehmer mit der nostalgischen Graseckbahn nach Garmisch abfahren, um die Täler und Sehenswürdigkeiten und natürlich auch die Einkehrmöglichkeiten der Zugspitzregion zu erkunden, geht es für die anderen 24 Gipfelstürmer weiter bergauf durch das Reintal. Um kurz nach eins erreichen wir das nächste Etappenziel, die Reintalangerhütte auf 1.369m und finden gerade noch rechtzeitig Schutz vor einem heftigen Regenguss.

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Umso besser schmeckt uns dann auch die Brotzeit und ein erster isotonischer Drink auf Hopfenbasis. Steil, gefühlt sehr steil (!), aber wieder bei herrlichem Sonnenschein, geht‘s dann weiter hinauf über anspruchsvolle Kehren und durch karstiges Gelände mit vielen beeindruckenden Aussichtspunkten. Der Ruider Schorsch ist um circa fünf Uhr nachmittags der Erste auf der Knorrhütte, wo bald die ganze Gruppe eintrifft und auf 2.052m inmitten des Wettersteingebirges Erholung und Erfrischung auf der Sonnenterrasse findet. Da kann man die Seele schon ein bisschen baumeln lassen.

Fließend geht das über in einen zünftigen Hüttenabend mit Spielen, Gesang und lustigen Anekdoten mit teilweise recht dürftigem Wahrheitsgehalt. A schöne Gaudi! Und fast übersehen wir auch noch die Hüttenruhe … aber schließlich zieht’s uns doch hinauf ins gut gefüllte Bettenlager, wo die meisten von uns erstaunlicherweise sehr gut schlafen. Nach einem kräftigen Bergsteigerfrühstück nehmen wir am Samstag früh kurz nach sieben Abschied von der Knorrhütte und machen uns wieder auf den Weg, die immer noch über 900 Höhenmeter bis zum Gipfel zu meistern.

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