Mittelbayerische Zeitung

10 000 Euro für den guten Zweck

Schönthal. Die Baufirma Heimerl aus Schönthal hat ein wirtschaftlich gutes Jahr hinter sich. An diesem Erfolg will die Baufirma andere teilhaben lassen: Menschen, denen es nicht so gut geht, und Vereine, die ehrenamtlich für die Gemeinschaft arbeiten. Mit insgesamt 10 000 Euro unterstützt das Unternehmen in diesem Jahr elf Organisationen und Hilfsprojekte. Um die Spendenchecks zu übergeben, luden Max und Peter Heimerl heuer wieder zur großen Spendengala in die Firma ein. Bereits zum dritten Mal hatten sie diese auf die Beine gestellt. "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Bedürftige zu unterstützen", betonte Firmenchef Max Heimerl. Als Firma trage man soziale Verantwortung für Mitarbeiter, die Kunden, die Nachkommen und auch für die Umwelt. Heimat und Region seien etwas Besonderes und wichtig. Es gebe auf der Welt viele Menschen, die hilfsbedürftig sind. "Ihnen wollen wir unter die Arme greifen", sagte Max Heimerl.

"Wir leben im Paradies"

Soziale Verantwortung übernehmen heiße, über den Tellerrand hinauszuschauen. "Wir leben hier im Paradies", sagte Heimerl im Blick auf andere Länder. Dort werde die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer. Es gebe zwei Welten: die des ungeheuren Konsums und der großen Armut. Eine Organisation, die sich für die Ärmsten der Armen in Afrika einsetzt, ist die Karlheinz-Böhm-Stiftung "Menschen für Menschen". An sie ging die erste Spende der Baufirma Heimerl. Schon über zehn Jahre spendet die Firma Heimerl jeweils 2500 Euro an diese Stiftung, so auch heuer wieder. Mit diesem Geld könne jedes Jahr ein Brunnen gebaut werden, der 200 Menschen mit Trinkwasser versorgt. "Für uns ist das eine Herzensangelegenheit", sagte der Firmenchef. Ein tolles Projekt sei auch die "Ein-Doller-Brille", sagte Heimerl. Circa 150 Millionen Menschen weltweit können wegen Sehschwäche nicht arbeiten und lernen. Der Lehrer Martin Aufmuth hat deshalb die "Ein-Doller-Brille" erfunden, erklärte Heimerl. Die Baufirma Heimerl unterstützt das Projekt mit 1000 Euro. Der andere Teil der Spendengelder bleibt in der Region. Die beiden Firmenchefs übergaben die Schecks an die Vereinsvertreter. Für das Rote Kreuz durfte Dieter Müller eine Spende von 750 Euro in Empfang nehmen. Mit dem Geld werde eine Übungspuppe angeschafft. Weitere 750 Euro kommen der Chamer Tafel zugute. Josef Zipperer nahm den Spendenscheck entgegen. Der Vorsitzende des Schwarzwihrbergvereins, Hans-Jürgen Porsch, freute sich über 1000 Euro. Mit dem Geld soll ein Verkaufsstand angeschafft werden.

Neun Vereine aus der Region durften Spendenschecks entgegennehmen.Foto: wbf
Neun Vereine aus der Region durften Spendenschecks entgegennehmen.Foto: wbf

Eine Mammut-Aufgabe

Max und Margit Rohrmüller haben sich mit der Sanierung der Thurauer Klostermühle eine Mammut-Aufgabe gestellt. Die Baufirma Heimerl steuert hier eine Spende von 1000 Euro bei. Auch für die Schwarzachfischer kamen in den Genuss einer Spende. Vorsitzender Georg Ruhland konnte eine Spende über 500 Euro für die Jugendarbeit in Empfang nehmen. Die Eintreffschützen wurden mit einer Zuwendung von 500 Euro bedacht, die Martin Schindler entgegennahm. Er betonte, dass das Geld in die Jugendarbeit investiert werde. Mit 1000 Euro wurde die Fußballjugend der JFG Schwarzachthal bedacht. Die großzügige Spende holte Patrick Malterer ab. Außerdem erhielten die Feuerwehr Steegen-Flischbach und die FFW Premeischl eine Spende in Höhe von jeweils 500 Euro. Den Spendenscheck für die FFW Premeischl nahm Werner Bücherl und für die FFW Steegen-Flischbach Martin Rötzer entgegen. Zum Abschluss dankte Max Heimerl seinen Angestellten für ihre engagierte Mitarbeit. Heimerl betonte, dass man "mit super Leuten gut gearbeitet habe". (wbf)

"Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Bedürftige zu unterstützen."

Firmenchef Max Heimerl