Wohnen am „Hasenbuckel“ ist heiß begehrt

Die Mittelbayerische Zeitung berichtete am 7.10.2014, von Hubert Heinzl:

Am Montag war Spatenstich für das erste Einfamilienhaus im neuen städtischen Baugebiet in Fronberg. Nur noch drei Parzellen sind zu haben.

Schwandorf. Für Robert und Andrea Mauerer war die Entscheidung klar: Schon kurz nachdem die Stadt begonnen hatte, das neue Baugebiet am Hasenbuckel in Fronberg zu vermarkten, ließen sie sich auf die Interessentenliste setzen. Jetzt sind die beiden die ersten Bauherren, die an der Prälat-Dimpfl-Straße ein Eigenheim hochziehen. Am Montag war erster Spatenstich im Beisein von Oberbürgermeister Andreas Feller, spätestens im Juni soll das Wohnhaus bezugsfertig sein.
Für die junge Familie mit ihrer kleinen Tochter ist das Baugebiet in Fronberg wie maßgeschneidert: Robert pendelt zur Arbeit nach Regensburg, Andrea nach Schwarzenfeld – da ist der nahe Autobahnanschluss fast schon ein Muss. Dabei ist von der A 93 durch den Geländebuckel nach Norden „fast nichts zu hören“, wie der Bauherr schwärmt. Und die nötige Infrastruktur ist vorhanden – Kindergarten, Schule, auch einen Metzger und Bäcker gibt es in der Nähe.
Nur noch drei Bauparzellen
So wie der Familie Mauerer geht es etlichen Interessenten. Erst im März dieses Jahres hat die Stadt mit der Erschließung des Baugebiets begonnen; vor eineinhalb Jahren wurde der erste Planungsentwurf festgestellt. Insgesamt sind im Bebauungsplan „Hasenbuckel“ 36 Bauparzellen ausgewiesen, mit großzügigen Grundstücken bis zu 1000 Quadratmeter Fläche. 29 Grundstücke gehörten der Stadt – doch sie gingen weg wie die warmen Semmeln. „Aktuell stehen nur noch drei Bauparzellen zur Verfügung“, sagt Armin Rank von der Stadtkämmerei. Vor allem junge Familien nutzen nach seinen Worten offenbar das Angebot – die Stadt hat im „Hasenbuckel“ schon für 14 Kinder den üblichen Kaufpreisnachlass von 5000 Euro gewährt.
Bei der Verwirklichung ihres Traums von den eigenen vier Wänden werden die Bauherren nur wenig reglementiert. Bei Familie Mauerer sollte es ein Walmdach sein. Insgesamt sind laut Maximilian Fritsch, dem Sachgebietsleiter Bauordnung im Stadtplanungsamt, fünf Haustypen zugelassen – mit jeweils maximal zwei Wohneinheiten und zwei Vollgeschossen pro Gebäude. Bei den Dachformen habe man Wert darauf gelegt, „dass sie eine Photovoltaik-Nutzung unterstützen“, so Fritsch. Die Ausrichtung der Bauparzellen Richtung Südwesten tut ein Übriges.

Bauunternehmer Max Heimerl, städtischer Mitarbeiter Armin Rank, Oberbürgermeister Andreas
Feller (von links) und Baubiologin Claudia Matthiesen (rechts) vollzogen gemeinsam mit den Bauherren, Andrea und Robert Mauerer (Mitte), den Spatenstich für das erste Bauvorhaben.
Bauunternehmer Max Heimerl, städtischer Mitarbeiter Armin Rank, Oberbürgermeister Andreas
Feller (von links) und Baubiologin Claudia Matthiesen (rechts) vollzogen gemeinsam mit den Bauherren, Andrea und Robert Mauerer (Mitte), den Spatenstich für das erste Bauvorhaben.

Der Neue Tag berichtete am 8.10.2014:

Neuer Tag Schwandorf, Baugebiet Hasenbuckel