Neues Kundencenter eingeweiht - Feier mit Ehrengästen

Die Chamer Zeitung berichtete:
Puristisch-funktionell und architektonisch dominant - so präsentiert sich das neue Kundencenter der Baufirma Heimerl in Schönthal. Am vergangenen Freitagnachmittag segnete Pfarrer Alfons Eder das moderne dreigeschossige Gebäude im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft.
Im neuen Kundencenter mit Präsentations- und Besprechungsräumen kann das Unternehmen Bauherren einen noch umfassenderen Service bieten.

1952 legte Maurermeister Max Heimerl senior den Grundstein für die Firmengründung. Heute leiten seine Söhne, Bauingenieur Max Heimerl und Maurermeister Peter Heimerl, das Unternehmen. Letzterer blickte bei der Einweihungsfeier auf die über 60-jährige Firmengeschichte zurück. Schlaglichtartig erinnerte er - unterlegt mit Bildern - an wichtige Ereignisse wie die Erweiterung im Jahr 1986, den Anbau des Bürogebäudes 1999 oder den Bau der Logistikhalle im Jahr 2012. Vor zwei Jahren habe die Firma dann das ehemalige Brauereigelände erworben und die Halle saniert. Dort entstanden Unterstellhalle und Freifläche. Vergangenes Jahr startete der Anbau an das Kundencenter. "Wir haben in den vergangenen 20 Jahren kräftig investiert", unterstrich Peter Heimerl.

Landrat Franz Löffler überreichte ein Geschenk. Von links: Landrat Franz Löffler, Max und Peter Heimerl, MdB Karl Holmeier und Bürgermeister Ludwig Wallinger
Landrat Franz Löffler überreichte ein Geschenk. Von links: Landrat Franz Löffler, Max und Peter Heimerl, MdB Karl Holmeier und Bürgermeister Ludwig Wallinger

Visionen wurden Realität

Damit seien Visionen Realität geworden, fügte Max Heimerl an und erläuterte die Unternehmenskultur. Unternehmerischer Erfolg hängt seiner Meinung nach auch von einer wertebasierten Unternehmenskultur ab, die Partnerschaft, Dialog, Transparenz und Leistung fördert. "Wir haben erkannt, dass wir unser Leitbild und unsere Visionen nur umsetzen und erreichen können, wenn wir alle mit Spaß und Freude an einem Strang ziehen." Deswegen lautete der Leitspruch des Unternehmens: "Wir bauen Häuser aus Leidenschaft, in denen sich Menschen wohlfühlen."

Die Max Heimerl Bau GmbH hat ihre Visionen in die Tat umgesetzt. 1994 wurde das erste "Schönthaler Niedrigenergiehaus" fertiggestellt. Die Leidenschaft für solides und nachhaltiges Bauen spiegelt sich auch auf dem Betriebsgelände wider: Fast alle Dachflächen sind mit Photovoltaikanlagen bestückt und mit Stromtankstellen  für Stapler und Elektroautos  geht's mit Vollgas Richtung E-Mobilität. Mit Anschluss an das örtliche Nahwärmenetz ist man beim Heizen CO²-neutral unterwegs. Das neue Kundencenter fügt sich harmonisch in die gewachsene Gebäudestruktur und unterstreicht die moderne Ausrichtung des Traditionsunternehmens.

Pfarrer Alfons Eder segnete das neue Kundencenter.
Pfarrer Alfons Eder segnete das neue Kundencenter.
Ein Geschenk der Gemeinde.
Ein Geschenk der Gemeinde.
 

Das Kundencenter, ist sich Heimerl sicher, werde sich mehr und mehr zum Mittelpunkt des Unternehmens entwickeln, da es die ideale Plattform für die Kundenkommunikation biete, von der Erstberatung bis hin zur Festlegung letzter Details. Dieses Leistungsspektrum bilde das Fundament für die Kernkompetenz des Unternehmens, den Schlüsselfertigbau von Energieeffizienzhäusern in Massivbauweise. Besonders anschaulich werde das beim Musterhaus in Barbing, das als "KfW 40 plus Haus" rechnerisch mehr Energie erzeuge als verbraucht werde.

Erfolgsfaktor Mitarbeiter

Erfolgsfaktor Nummer eins seien allerdings die Mitarbeiter. Von Anfang an - Heimerl erinnerte hier an das Projekt Lehrlingshaus - würden die Mitarbeiter miteinbezogen. Jeder werde voll gefordert, aber nicht überfordert. Für die gute Arbeit, die die über 100 Mitarbeiter leisten, gebe es seit dem Jahr 2000 eine Erfolgsbeteiligung.
Tage wie der heutige seien ganz besondere, sagte Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler. Das Organigramm verdeutliche, dass die Firma Heimerl gut aufgestellt ist. Von der Geschäftsführung bis zu den Teams auf der Baustelle trage jeder zum Erfolg bei. Die Baufirma Heimerl leiste "Schrittmacherdienste" in der Region hinsichtlich des Bauens von energiesparenden Wohnhäusern.

Respekt zollte der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier der Firma Heimerl für das, was geleistet worden sei. Sie habe schon früh Energiesparhäuser gebaut und Weitblick bewiesen. Dies zeichne die Firma aus. Als Geschenk überreichte Holmeier zwei Medaillen des Bundestags.

Karl Holmeier überreichte Medaillen des Bundestags.
Karl Holmeier überreichte Medaillen des Bundestags.

Bürgermeister Ludwig Wallinger zitierte in seinem Grußwort den Automobilhersteller Henry Ford, der sagte: "Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind." Die Fähigkeiten, die heute im Wirtschaftsleben gefragt seien, seien Flexibilität und Kostenbewusstsein, Innovationsfreude und Gespür für Kundenwünsche. Dies hätten die Brüder Heimerl mit der Erweiterung des Kundencenters bewiesen. Wallinger gratulierte zu dieser Entscheidung, die Engagement und Risikobereitschaft vorausgesetzt habe. Mit dem neuen Kundencenter zeige die Firma ihr "imposantes Gesicht." Lob zollte er dem Unternehmen für die "vorbildliche Mitarbeiterführung" und die Kundenbetreuung.

Am Sonntag hatten dann alle Interessierten die Möglichkeit, einen Blick ins neue Kundencenter zu werfen. Beim Tag der offenen Tür konnte man sich ein Bild davon machen, was bei der Max Heimerl Bau GmbH in den vergangenen Jahren entstanden ist.

Jede Menge Informationen

Dazu gab es jede Menge Informationen rund ums Bauen - bei Führungen, Fachvorträgen und an den Infoständen der Aussteller auf dem Freigelände. Themen der Fachvorträge waren unter anderem Eigenstromversorgung mit PV-Anlagen, Expertentipps zur Baufinanzierung oder zu Heizen und Kühlen mit Wärmepumpen. Aber auch für die kleinen Gäste war gesorgt: Sie konnten sich auf einer großen Hüpfburg austoben oder sich Tattoos aufmalen lassen. Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Essen und Getränken wird an den Kindergarten Schönthal und die FFW Schönthal gespendet.